FMC Enduro-Wochenende

- irgendwo im Burgund

61 Enduro-Fahrer, 13 Begleitpersonen und 1 Enduro-Rookie haben sich vom 30.05. – 02.06.2019 auf einem Enduro-Gelände in der Nähe Dijon/Frankreich getroffen, um ihre Leidenschaft zum Enduro fahren und die Pflege des Vereinsleben gemeinsam zu teilen.

Bereits am Mittwoch, den 29.05. machten sich die ersten FMCler auf, um in das verlängerte Wochenende zu starten. An unserem Zielort nicht weit von Dijon entfernt angekommen, wurde sogleich die Aufteilung der zur Verfügung stehenden Stellplatz-Möglichkeiten vorgenommen. Auf drei Ebenen waren immerhin jede Menge Wohnmobile, Wohnwagen, Transporter und Zelte unterzubringen und der Platz reichte gerade mal so aus. Leon, unser Jugendtrainer war Einer der ersten vor Ort und hat die Plätze abgelaufen und vorab grob eingeteilt. So konnte den im Laufe des Mittwoch Abends und Donnerstag Vormittags ankommenden FMCler schnell ein Platz zugewiesen werden und trotz der begrenzte Möglichkeiten hatten wir dann ein ansehnliches Fahrerlager. Als Mittelpunkt und Anlaufstelle wurde im Bereich der Wohnmobile mit mehreren 3 x 3 Meter Pavillons eine Sitz- und Grillgelegenheit eingerichtet. Hier trafen wir uns im Laufe der 4 Tage ungezwungen zum Frühstück, in der Mittagspause und am Abend zum Grillen und dem ein oder anderen Bierchen.

Leon, der verletzungsbedingt nicht im Gelände fahren konnte, hat zusätzlich einen Anlaufpunkt für Reparaturen geschaffen und die Gelegenheit genutzt, dass ein oder andere technische Wissen an Interessierte weitergegeben. So wurde zum Beispiel ein Reifenwechsel mit der Montage von Mouse als „Workshop“ angeboten, den einige auch besuchten. Im Laufe der Tage war die Werkstatt sehr nützlich, da es die ein oder andere endurotypische Instandhaltung zu meistern gab.

Sobald alle eingetroffen waren, sich eingerichtet hatten und die ersten Runden auf dem Gelände bereits gedreht waren, haben wir uns zu einer kurzen Einweisung getroffen. Hier haben Gunnar und Jörg die wichtigsten Eckpunkte und Verhaltensregel erklärt. Schon hier kann man sagen, dass alles wunderbar geklappt hat. Egal ob es um die Verhaltensweise beim Fahren im Gelände, die Verantwortlichkeit für den eigenen Stellplatz und drum herum oder die Rücksichtnahme im Fahrerlager ging – alles hat vorbildlich funktioniert ... das gerüchteweise Schnarchen in der Nacht sogar die heimischen Wildtiere erschrocken hat, konnte nicht eindeutig belegt werden.

Also: das alles war schon einmal super, aber warum waren wir nochmal genau da? Ach ja, wegen dem Enduro fahren und das kam in keiner Weise  zu kurz. Die Vorgabe, dass kein Fahrer aus Sicherheitsgründen alleine los sollte, wurde beherzigt und so wurde zu zweit, in kleinen oder großen Gruppen ein Gelände entdeckt, das alles was ein Enduroherz begehrt zu bieten hat. Ganz egal, ob Anfänger oder Fortgeschrittener – für jeden war etwas dabei und alle sind auf ihre Kosten gekommen. Es gibt auf diesem unglaublich weitläufigen Gelände Wald-Auf- und Abfahrten, Singletrails, Crossstrecken und Hindernisse in jeder Form mit unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden. Da auch die Witterung mitmachte, waren die Voraussetzungen zum Üben und Fahren hervorragend. War es am Donnerstag noch etwas bewölkt und mit ca. 20°C optimale Verhältnisse, so stieg von Tag zu Tag die Temperatur um 2-3°C an und der Samstag und Sonntag hatten es dann schon in sich. Bei den dann sommerlichen Temperaturen war Ausdauer und Kondition gefragt und die Pausen zwischen den einzelnen Turns wurde häufiger und länger.

Zusätzlich zum Fahren auf dem Gelände konnte Jörg nach Rücksprache mit dem Betreiber des Geländes Ausfahrten außerhalb des Geländes anbieten, die dann auf Singletrails durch Bauernhöfe, Wälder und Bachläufe führten. Ein Highlight war die vom Betreiber angebotene Rundtour, die ca. 3 – 4 Stunden dauern sollte. Hier ist dann eine Maschine auf Grund eines technischen Defekts (oder war es doch nur eine lose Steckverbindung?) liegen geblieben. Unser technischer Service (Leon und Freunde) sind dann mit Auto und Anhänger los, um die Maschine nebst Fahrer zurück in Lager zu bringen ... um dort festzustellen, dass wohl „doch nur“ eine Steckverbindung für den  Ausfall verantwortlich war. Also: Stecker drauf – Maschine läuft!!!

Ein weiteres historisches Ereignis sollte sich dann noch am Samstag ereignen: unser erste Vorstand Karl Wolber – bekennender Autosportler und nach eigenen Angaben noch nie auf zwei Rädern motorisiert und im Gelände unterwegs (hier haben wir nun unseren oben erwähnten Rookie), bekam seine ersten Fahrstunden und eine Rundfahrt im Gelände ... Anwesende berichten über ein breites Grinsen und die Absichtserklärung, dass das nicht das letzte Mal war J.

Es gibt noch soviel positives über dieses Wochenende zu berichten: z.B. das unser gemeinsames Hobby 4 Generationen (von 10 bis 70 Jahre alt) zusammengebracht hat und alle untereinander – egal wie gut man sich kennt – einen tollen Umgang gepflegt haben. Dann noch die Fotografen und Drohnenpiloten, die unser Ereignis in Bildern festgehalten haben und die Abende vor den einzelnen Zelten oder unter dem Gemeinschaftspavillon waren geprägt von Fachsimpelei, Erzählen von Anekdoten von heute und früher und gemütlichen Beisammensein. Auch das Alle – bis auf ein paar kleinere, endurotypische Blessuren – heil nach Hause fahren konnte, sollte nicht unerwähnt bleiben.

Abschließend gilt es Danke zu sagen ... Danke an die Organisatoren, die Helfer und Unterstützer vor Ort und allen Beteiligten für ein mehr als gelungenes und schönes Enduro-Wochenende, das nach Wiederholung verlangt.

Salives1bearbeitet  Salives2bearbeitet  Salives3bearbeitet  Salives4bearbeitet

 

 

 

 

 

 

Enduro Status

 

Nächstes Training Sommerzeit 14-17 Uhr

20.7.2019

gelb = Training geplant

grün = Training findet statt

rot = Training abgesagt

Status vom 9.7.2019 - 8:55 Uhr

Enduro Kindertestfahrt bitte mind. 2 Tage vor dem Trainingstag bei Gunnar Schwehr anmelden: schwehr@fmcfreiburg.de.       Teilnahme nur nach Bestätigung möglich! Leider sind wir bis Ende September ausgebucht! 


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